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Werkstoffpaarungen

Das multiorbitale Reibschweißen eignet sich hervorragend für eher unkonventionelle Werkstoffkombinationen. So lassen sich artgleiche Verbindungen diverser Metalle, Kunststoffe oder sogar Hölzer herstellen.

Auch normal nicht schweißbare Kombinationen, z. B. Aluminium und Stahl, sind mit diesem Verfahren problemlos realisierbar.
Besonders beim „exotischen“ Materialmix, mit Keramiken oder Titanaluminiden, kann dieses Schweißverfahren seine Vorteile voll ausspielen. Durch die gleichmäßige Energieeinbringung wird eine unterschiedliche Erwärmung der Schweißfläche vermieden und thermische Spannungen verhindert. Zusätzlich wird durch diese Energiezufuhr auch die Ausbildung von hohen Schweißeigenspannungen vermindert.
Wenn auch Sie eine „schwer vorstellbare“ Materialpaarung als Aufgabenstellung sehen, kontaktieren Sie uns, wir stellen uns gerne dieser Herausforderung!
 
Unterschiede zum Rotationsreibschweißen:

Beim Multi- oder Orbitalreibschweißen wird die Energie durch eine kreisförmige Relativbewegung der Fügeteile relativ zu einander (ähnlich wie bei einem Schwingschleifer) eingebracht. Die Teile führen dabei keine rotatorische sondern eine translatorische Relativbewegung zueinander aus. Dadurch bleibt die Winkelausrichtung  beider Bauteile zueinander gleich. Je nachdem ob sich ein Teil, oder beide Teile auf einer Kreisbahn bewegen spricht man vom Multi- oder Orbitalreibschweißen, gemäß ISO 15620 auch „Single Orbitalreibschweißen“ genannt.
Anders als beim Rotationsreibschweißen, bei dem die relative Geschwindigkeit eines Punktes auf der Oberfläche abhängig vom Durchmesser des Bauteils ist, ist beim orbitalen Reibschweißen die Geschwindigkeit nur vom Durchmesser der Kreisbahn abhängig. Jeder Punkt der Schweißfläche bewegt sich mit gleicher Geschwindigkeit, was eine effizientere und gleichmäßigere Energieeinbringung bedeutet. Unterschiedliche Gefügeausbildungen, abhängig vom Durchmesser, sind deshalb nicht zu erwarten. Die Schweißbarkeit verbessert sich daher stark bei Materialien, die zu internen Spannungen und Spannungsrissen neigen, z. B. Keramik, oder von Materialien die empfindlich auf unterschiedliche Temperaturen in der Fügezone reagieren.


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